Aktuelles Thema: INDUSTRIALISIERUNG & DIE SOZIALE FRAGE

1. Ein neues Zeitalter
2. Rauch am Himmel Europas
3. Mit Volldampf voraus
4. Gesellschaft im Wandel
5. Schattenseiten
6. Die „soziale Frage“
7. Industrialisierung "Reloaded"

8. Lernzielkontrolle (Freitag, 15.11.2013)

Anmerkungen: AB=Arbeitsblatt, B=Buch, #=Nummer/Aufgabe

Unter dem folgenden Link findest du weitere nützliche Informationen (http://www.maristen-gymnasium.de/mgf_alt/faecher/geschichte/projekte/ir/vorwort.htm)

Keine Haftung für die Inhalte!

1. Ein neues Zeitalter

Stunde vom 9.9.2013: Was war die Industrialisierung?
- AB1, a-c (Was hat sich durch die Industrialisierung verändert?)
- Aufgabe: AB1, #d (Lückentext ausfüllen!)

PS: Ein ausdrückliches Lob an die Klasse 9b. SUPER MITARBEIT heute!

 

Stunde vom 13.9.2013: Was war die Industrialisierung und was hat sich verändert?
- Fachbegriffe (siehe AB1, Checkpoint) anhand von Bildern erklären
- AB1, d (Lückentext)

 

2. Rauch am Himmel Europas

Stunde vom 16.9.2013: Industrialisierung in England & Deutschland
- Aufgabe 1: Fragen beantworten (siehe unten!)
- Aufgabe 2: AB2 (Lückentext ausfüllen!)

Bundesländer: Lage in England (S. 156/158)
1. Welche Faktoren begünstigten die Industrialisierung in England?
2. Welche Erfindung revolutionierte das damalige Leben aller Menschen? Wie genau?
3. Warum verbot die engl. Regierung den Erfindern und den Arbeitern an den Maschinen, das Land zu verlassen?

Landeshauptstädte: Lage in Deutschland (S. 162/166)
1. Wann und wo setzte die Industrialisierung in Deutschland ein? Warum gerade dort?
2. Welche Wirtschaftsbereiche spielten dabei eine große Rolle?
3. Woher stammt der Ausdruck „Made in Germany“? Wozu sollte er eigentlich dienen?

PS: Bitte denkt daran, dass ihr dafür verantwortlich seid, dass eure Partner darüber informiert werden, wie genau das mit der Industrialisierung im jeweils anderen Land ablief. Also bitte seid bereitet euch entsprechend vor!

 

Stunde vom 20.9.2013: Industrialisierung in England & Deutschland
- Aufgabe 1: Lösungen (AB2, Lückentext) vergleichen.
- Aufgabe 2: Die "andere" Gruppe über die eigenen Ergebnisse informieren.

Lösungen LÜCKENTEXT (AB2):
Lage in England (S. 156/158):
  1. günstig
  2. Kolonien
  3. stieg stark an / wuchs rasant
  4. Lebensmitteln
  5. Stoffen
  6. Garn
  7. Lösung
  8. "Spinning Jenny" (Webmaschine)
  9. sechzehn Spindeln
  10. mit Wasserkraft
  11. Platz
  12. James Watt
  13. Dampfmaschine
  14. den Beginn des industriellen Zeitalters
  15. ermüdete sie nie
  16. Kohle

Lage in Deutschland (S. 162/166:

  1. ein Agrarstaat
  2. 60 bis 80 Jahre
  3. das Ruhrgebiet
  4. Kohlevorkommen
  5. viel Arbeit
  6. Schlesien / Polen
  7. Fabriken
  8. Krupp
  9. die Stadt Essen selbst
  10. Chemieindustrie
  11. dies einzuschränken / dies zu stoppen
  12. "Made in Germany" (in Deutschland gemacht)
  13. englische Produkte
  14. gute Qualität


     

Anmerkung: Aus rechtlichen Gründen kann ich euch leider nicht den gesamten Text veröffentlichen.

PS: Da wir Montag nicht das Vergnügen haben, miteinander Unterricht zu haben, solltet ihr die Inhalte natürlich für Freitag bereit haben ;-)

 

Stunde vom 27.9.2013: Industrialisierung in England & Deutschland
- Besprechung der Lückentexte (AB2).
- Aufgabe 1: Inhalte AB2 kennen und erläutern können.
- Aufgabe 2: Buch, S. 161, #1

 

 

3. Mit Volldampf voraus

Stunde vom 30.9.2013: Die Eisenbahn - Segen oder Fluch?
- Aufgabe 1: Materialien auf AB3 analysieren (Veränderungen im Verkehrswesen)
- Aufgabe 2: Tabelle auf AB3 ausfüllen (Vor- und Nachteile der Eisenbahn)

 

Stunde vom 7.10.2013: Politische und wirtschaftliche Auswirkungen
- Aufgabe: Auswirkungen der Veränderungen im Verkehrswesen auf die Wirtschaft,  
  Kommunikation und Politik

Wirtschaftliche Entwicklungen

mehr Arbeitsplätze;
neuer Arbeitgeber (Tunnel, Schienen, Bahnhöfe)
neuer Arbeitsbereich in den Fabriken
Eisennachfrage stieg => mehr Eisenhütten (mehr Jobs)

verbesserter Transportweg:
schneller (Antrieb)
billiger (wegen größerer Mengen)
sicherer (weniger Überfälle)
zuverlässiger (wetterunabhängig)
größere Mengen (Wagons)

Folge:
ein gewaltiger Wirtschaftsaufschwung!


Politische Entwicklungen

Ausganglage:
Deutschland gleicht einem Flickenteppich.(viele Einzelstaaten).
Zahlreiche Zoll- und Mautstellen an den Grenzen und auf den Flüssen kosteten Zeit und Geld.
Zudem hatte jeder Staat eigene Regeln und Gesetze sowie  Maß-, Längen- und Geldeinheiten.


Folge:
Der Handel wurde erschwert (Kleinstaaterei = Handelshemmnis)


Lösung:
Es musste ein einheitliches Handelsgebiet ohne Zoll geschaffen werden (= der Deutsche Zollverein!)

 

4. Gesellschaft im Wandel

Stunde vom 11.10.2013: Veränderungen in der Gesellschaft
- Aufgabe: Statistiken / Diagramme auf AB4 beschreiben, analysieren und in einen
  Zusammenhang setzen ("Was hat sich verändert? Warum)

Veränderungen
(1) Durch den medizinischen Fortschritt starben immer weniger Menschen an Infektionen.
Die Menschen wurden älter (das Durchschnittsalter stieg), wodurch die Bevölkerung stark anwuchs.
(2) Da die neu entstandenen Fabriken Arbeiter benötigten, zogen immer mehr Menschen in die
Städte, die sehr stark anwuchsen. Vor allem an der Ruhr wurde um Arbeiter geworben, weswegen viele Menschen aus Ostpreußen (heute Polen) ins Ruhrgebiet übersiedelten, was sich auch heute an Namen wie Nowak, Kupzyk oder Kowalski belegen lässt.
(3) Auch die Menschen vom Land wurden von den vielen Arbeitsplätzen in den Fabriken angelockt.Sie zogen in die Städte, um in der Nähe ihrerArbeitsplätze zu wohnen.  
Dies nennt man auch „Verstädterung“ oder „Urbanisierung“

 

Stunde vom 14.10.2013: Ein neuer Stand entsteht
- Aufgabe: Lage des neuen Standes (der "vierte" Stand / Proletarier) verstehen

(4) Durch den neuen Wirtschaftszweig entstand ein auch neuer Stand: der der Arbeiter.
Proletariat (lat. „die Kinderreichen“) war im 19.Jahrhundert die Bezeichnung für die entwurzelten, besitzlosen und ausgebeuteten Lohnarbeitern, die nur ihre Arbeitskraft besitzen und diese verkaufen müssen, um existieren zu können.

 

5. Schattenseiten

Stunde vom 18.10.2013: Die dunkle Seite des Fortschritts
- Aufgabe: Die Nachteile der Industrialisierung anhand der Bilder auf AB5 beschreiben
 

Wachsende Probleme im Industriezeitalter

Umweltbelastung

Abgase verschmutzen die Luft,
Abwässer verschmutzen Gewässer 

=> Krankheiten verbeiten sich

schlechte Arbeitsbedingungen
  • geringe Löhne,
  • lange Arbeitszeiten,
  • kaum Arbeitsschutz,
  • viele Unfälle
  • Kinderarbeit
schlechte Lebensverhältnisse
  • Wohnungsnot,
  • viele Kinder (überford. El.),
  • Kinderarbeit,
  • schlechte Ernährung,
  • Krankheiten,
=> Verelendung der Arbeiter

 

Stunde vom 4.11.2013 & vom 8.11.2013: Damals wie heute
- Aufgabe: Reportage "Die Müllkinder von Manila" mit Bildmaterial von AB5 vergleichen
  (siehe:
http://www.youtube.com/watch?v=TLfUydvPtMA)
 

Kinderarbeit
Gründe  der Arbeitgeber
  • körperliche Situation (kleine Hände)
  • günstige Arbeitskräfte (geringer Lohn)

Außerdem:
Familie brauchte Geld
Folgen
  • Krankheiten / körperliche Beschwerden
  • kaum Schul- und Ausbildung
  • immer weniger taugliche Soldaten für Militär
=> Kinderschutzgesetze (ab 1839)

 

6. Die soziale Frage

ACHTUNG: Dieser Themenblock wird aufgrund von Zeitmangel ausgegliedert und erst nach der Lernzielkontrolle behandelt werden.
 

 

7. Industrialisierung "Reloaded"

Stunde vom 8.11.2013: Kurze Einführung
- Aufgabe: Mit den Fachbgeriffen vertraut machen

Fachbegriff: INDUSTRIELÄNDER

Als Industriestaaten, Industrieländer, Industrienationen oder „Staaten der Ersten Welt“, bezeichnet man allgemein technisch hoch entwickelte Staaten mit einer bedeutenden eigenen industriellen Produktion von Gütern.

Im ursprünglichen und eigentlichen Sinn, handelt es sich um Staaten, die ihre Wirtschaftskraft überwiegend aus industrieller Produktion erzeugen, im Gegensatz zu den Agrarstaaten, in denen die Landwirtschaft überwiegt.

Die acht bedeutendsten Industrienationen (G8):

  • Vereinigte Staaten
  • Japan
  • Deutschland
  • Vereinigtes  Königreich
  • Frankreich
  • Italien
  • Kanada
  • Russland

Quellen: http://de.wikipedia.org/wiki/Industriestaat & http://de.wikipedia.org/wiki/G8 (Zugriff am 7.11.2013)

 

Fachbefriff: SCHWELLENLÄNDER

Ein Schwellenland ist ein Staat, der traditionell noch zu den Entwicklungsländern gezählt wird, aber nicht mehr deren typische Merkmale aufweist. Deshalb wird ein solches Land begrifflich von den Entwicklungsländern getrennt. Es ist am Anfang oder im fortgeschrittenen Prozess der Industrialisierung, In diesem Stadium ist ein Schwellenland durch einen weitgehenden Umbau der Wirtschaftsstrukturen gekennzeichnet, der von der Agrarwirtschaft zur Industrialisierung führt. Schwellenländer sind meist geprägt durch einen starken Gegensatz zwischen Arm und Reich.

Eine verbindliche Liste der Schwellen-länder gibt es nicht, ihre Zahl schwankt je nach Liste zwischen 10 und 45. Die momentan  wirtschaftlich immer bedeutenderen Staaten sind:

  • China
  • Indien
  • Südafrika
  • Brasilien
  • Mexiko

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Schwellenland (Zugriff am 7.11.2013)

 

Fachbegriff: ENTWICKLUNGSLAND

Ein Entwicklungsland oder „Dritte Welt Land“ ist nach allgemeinem Verständnis ein Land, das hinsichtlich seiner wirtschaftlichen, sozialen und politischen Entwicklung einen relativ niedrigen Stand aufweist. Dabei handelt es sich um einen Sammelbegriff für Länder, die nach allgemeinem Sprachgebrauch als „arm“ gelten.

Die meisten Entwicklungsländer sind afrikanische Staaten; einige darunter gelten als die ärmsten Länder der Welt. Doch auch Asien (vor allem im Süden) gibt es einige Länder der sogenannten „Dritten Welt“.

(siehe http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Weltarmut.png)

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Entwicklungsland (Zugriff am 7.11.2013)

 

Stunde vom 11.11.2013: Vom Entwicklungs- zum Industrieland
- Aufgabe: Unterschiede zwischen Entwicklungs-, Schwellen- und Industrieländer erkennen

  Entwicklungsländer: Industrieländer:
Politische Merkmale:
(Politik)
  • instabil (oftmals wechselnde Regierungen/Putschversuche)
  • oftmals autoritäre Strukturen (undemokratisch)
  • Menschenrechte werden nicht beachtet
  • stabile Regierung
  • überwiegend demokratisch geprägt
  • Menschenrechte werden eingehalten

Ökonomische Mermale:
(Wirtschaft)

  • geringes Einkommen der meisten Bewohner
  • großer Unterschied zwischen Arm und Reich (sehr ungleiche Vermögensverteilung)
  • hohe Arbeitslosigkeit
  • Einkommen im Vergleich sehr hoch
  • Unterschied zwischen Arm und Reich deutlich geringer
  • kaum Arbeitslosigkeit

Problem: Wann ist man arm/reich?

Ökologische Merkmale:
(Umwelt)
  • Umweltzerstörung durch unkontrollierte Verstädterung
  • Grundwasserbelastungen durch unzureichende Umweltstandards
  • Gesundheitsgefährdende Luftverschmutzung in Ballungsgebieten
Es gibt einen aktiven Umweltschutz (Bemühungen die Umwelt zu schützen) bzw. ein Umweltbewusstsein der politischen Führung

Demografische Merkmale:(Bevölkerungsentwicklung)

  • hohe Geburtenrate
  • hohe Säuglings- und Kindersterblichkeit
  • hohes Bevölkerungswachstum
  • geringe durchschnittliche Lebenserwartung

positive demografische Merkmale

(z.B. kaum Kindersterblichkeit, hohe Lebenserwartung, etc.)

Soziokulturelle Merkmale:
(Gesellschaft)

  • Familie für Erfolg/Überleben von großer Bedeutung
  • Kinderarbeit
  • unzureichende Bildung / hohe Analphabetenquote
  • von Familie unabhängiges Leben möglich
  • Kinderschutz (keine Kinderarbeit)
  • hoher Bildungsstand
     
Gesundheitliche Merkmale:
(Gesundheit)
  • unzureichende und/oder ungesunde Ernährung
  • Mangel an sauberem Trinkwasser
  • fehlende Abwasserreinigung
  • Gesundheitsmängel und unzureichende medizinische Versorgung
  • tlw. unkontrollierte Ausbreitung von Krankheiten

bessere Gesundheitsversrogung:

  • ausreichend Nahrung
  • Zugang zu sauberem Trinkwasser
  • Abwasserreinigung
  • gute medizinische Versorgung:
    Impfungen/Informationen sollen vor Kranheitsaus-breitungen schützen

Quellen:  http://de.wikipedia.org/wiki/Entwicklungsland & http://de.wikipedia.org/wiki/Industriestaat (Zugriff am 7.11.2013)


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